1. Rothenburger Weindorf war ein voller Erfolg
Vom 20. bis 23. August 2009 fand in der romantischen Tauberstadt das 1. Rothenburger Weinfest statt. Über die 4 Tage hinweg konnte man laut Tourismusdirektor Sven-Olaf Brüggemann etwa 8.000 Weinliebhaber verzeichnen, die sich bei idealem Wetter im idyllischen Weindorf zwischen Grünem Markt und Kirchplatz tummelten.
Die Rothenburger Gastronomie führte den Besucher des Weindorfes auf eine vielseitige kulinarische Entdeckungsreise. Zu ausgewählten Weinen verschiedener Winzer gab es Gerichte, die teilweise extra für diese Veranstaltung kreiert wurden. So konnte man sich zwischen den über 70 Weinen von Leckereien wie Rehterrine mit Pfifferlingen, Trüffelpasta bis hin zu live geräuchertem Lachs von Sternekoch Christian Mittermeier verwöhnen lassen.
Sehr gelobt wurde auch die Ton- und vor allem die Lichttechnik, welche die Mauern und hohen Wände rund um den Grünen Markt in romantischen Tönen erstrahlen ließ und zu gemütlichem Beisammensein einlud.
Für geschichtlich interessierte Weinkenner bot sich an allen vier Tagen die Möglichkeit, mit der Winzerfamilie Thürauf die Glocken-Weinberge unter fachkundiger Führung zu erkunden. Hierbei erfuhr man nicht nur vielseitige Details zu der im Mittelalter stark dem Weinbau gewidmeten Gegend rund um Rothenburg, sondern auch interessante geschichtliche Hintergründe zum heutigen Weinbau, Gesteinsschichten und dem Weinlehrpfad, der teilweise bereits ausgestorbene Rebsorten beinhaltet.
Modenschau von Kathrin Kustra
Großen Anklang bei den Besuchern fand auch die Modenschau der Designerin Kathrin Kustra. Die Wahlrothenburgerin zeigte in einer einstündigen Modenschau vor geschätzen 800 Besuchern Kombinationen von eleganter Abendkleidung bis hin zu feschen Dirndln für die kommende Oktoberfest-Saison aus ihren eigenen Kreationen des Haus Couture.
Die Stimmen zum 1. Rothenburger Weindorf waren durchweg positiv, egal ob Organisation, Wein oder kulinarische Köstlichkeiten betreffend und jeder, ob Winzer, Gast oder Gastronom, hofft auf eine Wiederholung im nächsten Jahr. Müssen sich jetzt nicht Stadt und Veranstalter fragen, ob nicht Burggartenfest und Stadtmosphäre mit einem ähnlichen Konzept endlich auch auf die Erfolgsspur finden können?



